Solinger Stadtensemble
 
Ensemble Profan 1984  Bühnenspiele Höhscheid 1920


Bühnenspiele Höhscheid im Solinger Stadtensemble

Premiere: Freitag, 3. April 2020, 19.30 Uhr, Theater Solingen


Krentenbettern

Lustspiel in Solinger Mundart von Heinz Weyersberg

„De Krenten send huhriep“, meint Trüd, die Magd auf dem Hof des Bauern Peter Dörner. Folglich müssen sie in Flaschen mit Alkohol aufgesetzt werden – zum hierzulande genannten Krentenbettern.

Nun ist Trüd, außer mit dem nötigen Fleiß, auch mit einem großen Mundwerk ausgestattet – und das sorgt natürlich häufig für „dicke Luft“. Selbstverständlich hilft sie uneigennützig der Tochter des Bauern ihr Glück zu finden. Dass Trüd für ihre Hilfsbereitschaft anderen gegenüber immer wieder Nackenschläge einstecken muss, hindert sie nicht daran, ihr sonniges Gemüt zu behalten.

Nun gibt es aber wirtschaftliche Schwierigkeiten auf dem Hof von Peter Dörner, die es zu meistern gilt. Offensichtlich hat da einer seine Hand im Spiel. Doch wer?

Es versteht sich, dass die Geschichte ein glückliches Ende findet. Doch bis dahin ist es ein amüsanter, kurzweiliger, humorvoller, deftiger, verwickelter Solinger Mundart-Weg, der das Publikum in seinem fröhlichen Banne hält.


Mit: Uwe Dahlhaus, Ulrike Hönemann, Renate Kollig, Holger Langenberg, Jürgen Nippel, Sabine Roth, Hannelore Selbach, Karl-Heinz Stamm und Bernd Yzerman

Sowie: Georg Frühwirt, Willi Hackenberg, Petra Lokay, Elke und Ernst Seilheimer und Sabine Sorgnit

Regie: Michael Tesch

Bühne: Elke Seilheimer


Weitere Termine

Samstag, 4. April, 18.30 Uhr

Sonntag, 5. April, 18 Uhr



Ensemble Profan im Solinger Stadtensemble

Premiere: Donnerstag, 28. Mai 2020, 19.30 Uhr, Theater Solingen

Die Zofen                         

Schauspiel von Jean Genet

Wenn Madame die Wohnung verlässt, schlägt die Stunde ihrer Dienerinnen. Die in Hassliebe miteinander verbundenen Schwestern Claire und Solange zelebrieren dann das wechselseitige Rollenspiel „Gnädige Frau und Zofe“, ein Ritual von Herrschaft und Knechtschaft, Demütigung und Erduldung, Unterdrückung und Gehorsam.

Durch eine anonyme Denunziation haben sie die Verhaftung des Gnädigen Herrn bewirkt und können ihn nun in ihren heimlichen Träumen aufopfernd begleiten. Aber die Freude ist nur von kurzer Dauer: Der Gnädige Herr kommt wieder auf freien Fuß und aus Angst, in ihrem Hass entdeckt zu werden, beschließen die Schwestern, die Gnädige Frau zu vergiften.

Der Autor Jean Genet entnimmt den Handlungskern seines Stückes der Wirklichkeit, einem Kriminalfall, der sich in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Frankreich abgespielt hat. „Die Zofen sind Ungeheuer wie wir selber, wenn wir dieses oder jenes träumen.“
(Jean Genet)

Mit: Dajana Berkenkopf, Mira Gottfried und Renate Kemperdick.

Regie + Bühne: Michael Tesch

Musik: Ralf Mutz


Weitere Termine:

Freitag, 29. Mai 2020, 19.30 Uhr

Samstag, 30. Mai 2020, 19.30 Uhr